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Crowdfunding · FR

Spenden sammeln für den Verein: online und unkompliziert

Für einen Verein ist eine Online-Spendenaktion der einfachste Weg, Mitglieder, Eltern, Ehemalige und Sponsoren gleichzeitig zu erreichen. Auf DonoLink legst du eine Kampagne mit einem konkreten Ziel an, etwa neue Trikots oder eine Vereinsfahrt, und teilst den Link in Gruppenchats, im Newsletter und per QR-Code im Vereinsheim. Jede Spende kommt an, auch wenn das Ziel nicht ganz erreicht wird.

Warum Vereine online sammeln

Tombola, Sponsorenlauf oder Kuchenverkauf funktionieren nach wie vor, kosten aber viele Ehrenamtsstunden und erreichen vor allem die, die zufällig vorbeikommen. Eine Online-Aktion läuft rund um die Uhr, auch bei ehemaligen Mitgliedern, die weggezogen sind, und bei Familien, die nie am Sportplatz stehen. Sie lässt sich leicht mit dem verbinden, was ihr ohnehin macht: Häng den QR-Code beim Vereinsfest an die Theke oder setz den Link in den Newsletter.

Ein konkretes Ziel hilft. Nicht „Geld für den Verein“, sondern „4.500 € für eine neue Anzeigetafel auf Platz 1“ oder „eine Busfahrt für die Jugend zu einem Turnier im Ausland“.

Ideen für eure Vereinsaktion

  • Neue Trikots oder Trainingsanzüge für eine Jugendmannschaft, mit einer Neuigkeit, sobald sie da sind.
  • Ein Zuschuss für einen Kunstrasenplatz, ein neues Dach fürs Vereinsheim oder LED-Flutlicht.
  • Eine Turnierreise, ein Trainingslager oder ein Austausch, mit Fotos als Neuigkeit danach.
  • Instrumente für den Musikverein, Kulissen für die Theatergruppe oder Material für die Pfadfinder.
  • Ein Jubiläumsfest oder eine Aktion für einen guten Zweck, den der Verein unterstützt.

Klärt vorher, wer was macht

Legt im Vorstand fest, wer die Kampagne verwaltet. Meist ist das die Kassenwartin oder ein Vorstandsmitglied, denn das Geld wird auf das Stripe-Konto ausgezahlt, das mit dem DonoLink-Konto verbunden ist. Klärt auch, wie das Geld in die Vereinsbuchhaltung kommt.

Verteilt dann die Aufgaben: Eine Person schreibt die Geschichte, eine andere macht Fotos und jemand postet die Neuigkeiten. Bittet Trainer und Mannschaftskapitäne, den Link in ihren eigenen Gruppen zu teilen. Eine persönliche Nachricht wirkt besser als ein allgemeiner Aufruf.

Steuern und Spendenbescheinigungen

Für Vereine gelten eigene steuerliche Regeln, die je nach Land verschieden sind. In den Niederlanden muss ein Verein eine Schenkungsteuererklärung abgeben, wenn er 2026 von einem Spender insgesamt mehr als 2.769 € erhält; ein Sportverein, der als SBBI gilt, kann darin eine Befreiung beantragen. In Belgien gibt es eine Steuerermäßigung nur für Spenden an anerkannte Einrichtungen, die eine Steuerbescheinigung ausstellen. DonoLink stellt keine Spendenbescheinigungen aus.

Weiterlesen: Crowdfunding und Steuern: die Regeln in vier Ländern

Das steckt in deiner Kampagne

Eine Kampagne auf DonoLink ist eine eigene Seite mit Titel, einem kurzen Satz, der sofort sagt, worum es geht, einem Spendenziel und einem Enddatum. Oben steht ein Titelfoto oder ein YouTube-Video, darunter folgen deine Geschichte und eine Galerie mit bis zu sechs Fotos. Du wählst eine Akzentfarbe und die Beträge, die du Spendern vorschlägst. Besucher sehen auf einen Blick, wie viel schon zusammengekommen ist, welcher Anteil des Ziels das ist, wie viele Menschen bereits gespendet haben und wie viele Tage noch bleiben.

Unterwegs veröffentlichst du Neuigkeiten mit Titel, Text und optional einem Foto, damit alle sehen, was mit dem Geld passiert. Auf der Unterstützerwand stehen alle, die gespendet haben, mit Namen oder als „Anonym“ und mit ihrer Nachricht. Du entscheidest, ob Beträge sichtbar sind und ob anonyme Spenden erlaubt sind. Teilen kannst du per WhatsApp, mit einem Link zum Kopieren oder mit einem QR-Code für Plakat oder Flyer. Alle deine Kampagnen stehen gemeinsam auf deiner Profilseite.

Keep-it-all: Jede Spende kommt an

Bei DonoLink kommt jede erfolgreiche Spende an, auch wenn du dein Ziel nicht erreichst. Nach dem Enddatum nimmt die Kampagne keine neuen Spenden mehr an, die Seite bleibt aber online, damit alle sehen können, was ihr gemeinsam geschafft habt. Die Auszahlung läuft über dein eigenes verbundenes Stripe-Konto; Stripe bittet dich dabei, deine Identität zu bestätigen.

Es geht immer um spendenbasiertes Crowdfunding. Spender erhalten keine Rendite, keine Anteile und keine Rückzahlung, und es gibt keine Dankeschöns oder Gegenleistungen. Wer gibt, unterstützt einfach dein Anliegen.

Linky hilft dir beim Start

Bei der Anmeldung fragt dich Linky, das Maskottchen von DonoLink, was du vorhast und für wen du sammelst. Danach richtet ihr gemeinsam deine erste Kampagne mit Titel, Spendenziel und Enddatum ein. Während der Aktion meldet sich Linky bei Meilensteinen, etwa bei deiner ersten Spende oder bei der Hälfte des Ziels, und stupst dich an, wenn du eine Woche lang keine Neuigkeit gepostet hast. So ist Crowdfunding auch dann einfach, wenn du noch nie eine Spendenaktion organisiert hast.

Zahlung und Gebühren in deinem Land

Sammelst du in Frankreich, nutzt du donolink.fr. Deine Spender zahlen mit Bankkarte, Apple Pay oder Google Pay. DonoLink behält 3,5 % pro Spende ein; Stripe berechnet seine Verarbeitungsgebühren separat. Für eine Standardkarte aus dem Europäischen Wirtschaftsraum liegt der öffentliche Stripe-Tarif bei 1,5 % + 0,25 €, andere Karten kosten mehr. Von einer Spende über 25 € mit einer Standardkarte bleiben dir rund 23,49 €. Es gibt kein Abo, und DonoLink bittet deine Spender nie um Trinkgeld.

Häufige Fragen

Wie kann ein Verein online Spenden sammeln?

Leg eine Kampagne mit einem konkreten Ziel, einem Enddatum und einer klaren Geschichte an und teile den Link in Gruppenchats, im Newsletter, in sozialen Netzwerken und per QR-Code im Vereinsheim. Poste Neuigkeiten, sobald etwas passiert, damit die Mitglieder weiter teilen.

Wer sollte die Kampagne des Vereins verwalten?

Meist die Kassenwartin, der Kassenwart oder ein Vorstandsmitglied. Das Geld wird auf das Stripe-Konto ausgezahlt, das mit dem DonoLink-Konto verbunden ist; legt also im Vorstand fest, wer dieses Konto verwaltet.

Können Sponsoren über die Kampagne spenden?

Jeder kann über den Kampagnenlink spenden. Erwartet ein Unternehmen eine Gegenleistung, etwa sein Logo auf den Trikots, ist das eigentlich ein Sponsoring. Haltet das separat fest, denn eine Spende auf DonoLink ist eine Gabe ohne Gegenleistung.

Erhalten Spender eine Spendenbescheinigung?

Nicht von DonoLink. Darf euer Verein Spendenbescheinigungen ausstellen, kümmert ihr euch selbst darum, auf Grundlage eurer eigenen Buchhaltung.

Was kostet Crowdfunding mit DonoLink?

Konto und Kampagne sind kostenlos. DonoLink behält 3,5 % pro Spende ein. Stripe berechnet zusätzlich Transaktionsgebühren, die von der Zahlungsmethode abhängen; die Details für dein Land stehen auf dieser Seite. Es gibt kein Abo, und DonoLink bittet deine Spender nie um Trinkgeld.

Bekomme ich das Geld, wenn ich mein Ziel nicht erreiche?

Ja. Jede erfolgreiche Spende kommt an, egal ob du dein Ziel erreichst oder nicht. Nach dem Enddatum sind keine Spenden mehr möglich, und die Seite bleibt sichtbar.

Kann ich Dankeschöns oder eine Rendite anbieten?

Nein. DonoLink ist nur für spendenbasiertes Crowdfunding gedacht: keine Dankeschöns, keine Vorbestellungen und keine Rendite. Spender geben freiwillig und ohne Gegenleistung.

Brauchen Spender ein Konto?

Nein. Sie öffnen den Link deiner Kampagne, wählen einen Betrag und zahlen. Sie können einen Namen und eine Nachricht für die Unterstützerwand hinterlassen oder anonym spenden, wenn du das erlaubst.

Quellen